3
Jan
2007

Studienbrief 3.

1. Welche wesentlichen Aufgaben hat das Skelettsystem?
2. Was wird als Achsenskelett , was als Anhangskelett bezeichnet?
3. Welche Wirbelgruppe der Wirbelsäule werden unterschieden? Wie viele Wirbel zählen zu den einzelnen Gruppen?
4. Welche Strukturen sind Bestndteil eines Wirbels(ohne C1 und C2)?
5.Welche gelenkigen verbindungen gibt es im Schultergürtel?
6. Beschreiben Sie das Ellenbogengelenk
7. Welche Knochen sind am oberen Sprunggelenk beteiligt?
8. Welche Aussagen sind falsch?
a. am Kniegelenk sind 3 Knochen beteiligt
b. bei den Menisken handelt es sich um Verdickungen der Knochenhaut
c. innerhalb des kniegelenks kreuzen sich 2 Bänder
d. außerhalb des Knies sorgen Längs- und Querbänder für zusätzlichen Halt
9. Welche der forgenden Aussagen können Sie zustimmen?
a. das Herz ist ein Hohlmuskel
b. die rechte Herzkammer liegt dem Zwerchfell auf
c. normalerweise befindet sich das Herz zwischen der 3 und 8 Rippe z.T. auch hinter dem Brustbein
d. das Herz verbreitet sich von kranial nach kaudal
10. Welche Bereiche des Herzens trennt die Tricuspidalklappe
11. Beschreiben Sie den Weg des Blutes von der oberen Hohlvene bis zur Aorta
12. Aus welchen Schichten setzt sich das Herz zusammen?
13. Welches der folgenden Organe gibt sein venöses Blut nicht an die Pfortader ab:
a. Milz
b. linke Niere
c. Bauchspeicheldrüse
d. Magen
14. welche großen Arterienbzw. Arterienstämme zweigen im Bauchraum von der Aorta ab?
15. Welche Unterschiede im Aufbau von Arterien und Venen sind Ihnen bekannt?
16. Erläutern Sie den Begriff Hämatokrit
17. Welche Gruppen von Leukozyten sind Ihnen bekannt
18. welche der folgenden Normwerte sind richtig?
a. Erythrozyten 4,2 - 6,2 Mill/mm3
b. Leukozyten 4.000 - 9000/mm3
c. Thrombozythen 30 000 - 120 000/mm3

Studienbrief 2.

1. Was verstehen Sie unter einem diploiden, was unter einem haploiden Chromosomensatz?
Lösung:
Der diploide Chromosomensatz ist der vollständige Chromosomensatz einer gesúnden Zelle.
Haploide Chromosomensätze sind in der reifen Geschlechtszelle zu finden, sie bestehen nur aus jeweils einem Chromosom aus jedem Chromosomenpaar(beim Menschen also aus 23 anstelle von 46 Chromosomen)

2. Wie viele Chromosomen finden Sie in einer gesunden menschlichen Gehirnzelle
Lösung:
46 Chromosomen, wie in jeder anderen gesunden menschlichen Zelle auch (Ausnahme: s. Lösung Aufgabe 1.)

3. Welche der folgenden Aussagen sind richtig?
a. die Verdoppelung der DNS in der Interphase ist Vorrausetzung für die Zellteilung
b. das kernmembran löst sich in der Nachphase auf
c. die Chromosomen heften sich mit einem Zentromer an den Spindelapparat an
d. in der Endphase entwickelt sich aus dem Spindelapparat eine neue Membran

Lösung:
Richtig sind die Aussagen A und C
Die Auflösung der Kernmembran erfolgt bereits in der Vorphase(B), die Kernmembran erneuert sich aus Teilen des endoplasmatischen Reticulums(D)

4. Welche vier Gewebegrundformen sind Ihnen bekannt?
Lösung:
Binde- und Stützgewebe
Epithelgewebe
Muskelgewebe
Nervengewebe

5.Erläutern Sie den Begriff Plasmamembran
Lösung:
Das Basalmembran trennt das Epithelgewebe von dem darunterliegendem Bindegewebe und ist durchlässig für Stoffe

6. Welche Unterschiede bestehen zwischen quergestreifter Muskulatur und Herzmuskulatur
Lösung:
die quergestreifte Muskulatur ist willkürlich steuerbar, arbeitet rasch und baut die Muskulatur, bzw die Skelettmuskulatur auf.
Die Herzmuskulatur nimmt eine Zwischenstellung aus glatter und quergestreifter Muskulatur ein und ist unwillkürlich gesteuert, arbeitet rhythmisch, rasch und ist durch das vegetative Nervensystem beinflussbar

7. Welche Formen des Epithelgewebes kennen Sie?
Lösung:
Plattenepithel(Brust, Bauchfell, Herzinnenhaut, Lungenbläschen)
kubisches Epithel(Drüsengänge und Nierenkanäle)
Zylinderepithel (Gallenblase, Darmzotten)

8. Geben Sie ein Beispiel für einen langen, einen kurzen, einen platten Knochen
Lösung:
lange Knochen - Oberarmknochen, Elle, Speiche, Mittelhand- und Fingerknochen
kurze Knochen - Handwurzel-, Fußwurzelknochen
platte Knochen - Rippen, Hirnschädel, Schulterblatt


9. In welche 4 Abschnitte wird ein langer Röhrenknochen geteilt?
Lösung:
Oberschenkelkopf(Caput femoris) - liegt im Acetabulum und an der Bildung des Hüftgelenkes beteiligt
Schenkelhals(abgezweigt) ist schreg mit dem Schenkelkopf und mit dem Knochenschaft verbunden und in dessen Übergang befinden sich der große und kleine Rollhügel(Trochanter major und minor), die wichtige Ansätze für die Gesäßmuskulatur bilden
Der große Rollhügel kann gut getastet werden und spielt eine große Rolle bei der intramuskulären Injektion (nach der Methode von Hochstetter)
Am distalen Ende des Oberschenkelknochens befinden sich medial und lateral Gelenkknorren(Epicondylus medialis et lateralis)
Das Femur bildet zusammen mit der Kniescheibe und dem Schienbein das Kniegelenk


10. Was unterscheidet Gelenke und Haften?
Lösung:
Das Gelenk ist eine bewegliche Knochenverbindung, die ermöglicht, dass sich zwei Knochen gegeneinander bewegen können
Die Haften sind unbewegliche Knochenverbindungen. Die Knochen werden durch Gewebe miteinander verbunden.

11. Welche der folgenden Aussagen sind nicht richtig?
a. ein Gelenkspalt ist ein charakteristisches Merkmal eines Gelenkes
b. beim Scharniergelenk handelt es sich um ein zweiachsiges Gelenk
c. das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk
d. ein Sattelgelenk verbindet die Handwurzel mit dem Mittelhandknochen des Daumens
Lösung:
B - Das Scharniergelenk ist ein einachsiges Gelenk

Studienbrief 1.

1. nennen Sie wenigstens 6 innere Organe
Lösung:
Herz - cor
Lunge - pulmo
Pankreas - pancreas
Magen - ventriculus gaster
Leber - hepar
Milz - splen(lien)
Nieren - renes
Harnblase - vesica urinaria

2. durch welchen Muskel werden Brust- und Bauchraum voneinander getrennt?
Lösung:
- durch das Zwerchfell(diaphragma)
Form: kuppelförmig
Aufgabe: ist der wichtigste Atemmuskel, durch der überwiegend die Ruheatmung erfolgt = Zwerchfellatmung

3. Welche innere Organe liegen der ventralen Bauchdecke an?
Lösung:
Im rechten Oberbauch - die Leber. Etwa in der Mitte des rechten Leberlappens befindet sich die Gallenblase. Der Magen. Das kleine Netz verbindet den Zwölffingerdarm mit der Leber, sowie mit der kleinen Biegung des Magens. Es enthält die Leberarterie, die Pfortader und den Gallengang. Im linken Oberbauch befindet sich die Milz.
Der Dünndarm füllt einen großen Teil des Unterbauches aus und wird von Dickdarmschnitten umrahmt(aufsteigend, querliegend, absteigend, s-förmig), Blinddarm, Wurmfortsatz.
Das große Netz umhüllt den Darm und enthält Fresszellen, die zur Abwehr von Entzündungen dienen.

4.welches sind die unmitelbaren Nachbarorgane der rechten Niere?
Lösung:
Über der rechten Niere liegt die Nebenniere und die Leber.
Unterhalb der rechten Niere befindet sich der aufsteigende Teil des Dickdarmes.

5. Im Bereich welcher Rippen befindet sich normalerweise das Herz?
Lösung:
Das Herz liegt im Medastinum zwisch3en den beiden Lungenflügeln, hinter dem Sternum zwischen der 3 und 6 Rippe mit deutlicher lage nach links.

6. Nennen Sie die wichtigsten Merkmale eines Lebendigen
Lösung:
Stoffwechsel(Metabolism)
Wachstum
Beweglichkeit
Anpassungsfähigkeit
Reizbarkeit
Fortpflanzung und Neubildung

7. Stoffwechsel
Lösung:
er funktioniert in zwei Etappen: Katanbolismus (die aus der Umwelt aufgenommenenStoffe, werden vom Organismus in einfachere Bestandteile zerlegt und Anabolismus(die Bestandteile werden in Energie umgewandelt)

8. Was beinhaltet der Zellkern?
Lösung:
im Nukleus ist die ganze genetische Erbinformation mittels der DNS gespeichert. Beinhaltet die Zellmembran, die Kernkörperchen(Nucleolus), KernsaftKarolymphe), Chromosomen(Chromatin=Erbkörperchen).
Der Zellkern gibt die Informationen an den Zellleib und bestimmt welche Stoffe hergestellt werden.

9. Welche Aufgaben haben die Kernkörperchen?
Lösung:
Sie sind Bldungs- und Sammelort der RNS(Ribonucleinsäure) die als Transportmedium für die Aminosäuren, die zu den Ribosomen gebracht werden, somit als Spurenelement dessen und als Kopie der DNS dient.

10. Nennen Sie wenigstens 3 Zellorganellen mit ihren Aufgaben
Lösung:
Der Nukleus(Zellkern) speichert die DNS
Zelleib(Zytoplasma) - werden alle wichtigen Stoffe aufgearbeitet und als Enzyme, Energie, Hormone dem Klörper abgegeben
Der Zellleib beinhaltet Zellorganellen die wichtige Aufgaben erfüllen:
1. Mitochondien - Energiegewinnung, -speichrung und -abgabe
2. Ribosomen - Eiweßherstellung
3.Lyosomen - Enzyme die Bakterien, Viren und abgestorbene Zellen vernichten
4. Golgi-Apparat - transportiert und schützt die Zelle von aggresieven Stoffen
5. Microtubuli - Zellskelett
6. Zentriolen - formen bei der Zellteilung den Kernspindel aus
Zellmembran - durch das Membran trennen sich die Zellen von einander ab. Besteht aus einer Doppelschicht von Lipiden wo auch Proteine eingelagert sind. Die Eiweißmoleküle sind Rezeptoren, Enzyme, oder Kanäle und beinhalen Kohlenhydratmoleküle, die bei der Blutbildung eine große Rolle spielen und Träger von Antigenen sind.

10
Sep
2006

DHU Homeöopathie

Verspannung der Nackenmuskulatur - Rhus toxicodendron D6, Calcium phosphoricum D12 Dosis 3x täglich 5 Globuli
Herzrasen, Atemlosigkeit, weil Adrenalin und Noradrenalin und Cortisol den Körper in Alarmbereitschaft setzen - Aconitum D6 Dosis 6xtäglich 5 Globuli, Ignatia D6 Dosis: 5 Globuli 1x täglich
Magen-Darm-Krämpfe - Nux vomica D6 Dosis: 3-6x täglich 5 Globuli
Magenschmerzen, Durchfall - Argentum nitricum D12 Dosis: 3x täglich 5 Globuli
Lippenherpes - Natrium chloratum D12 Dosis: 3x täglich 5 Globuli. Zur Vorbeugung das Komplexmittel Gastreu
Erschöpfung, Anspannung - Arsenicum album D12 Dosis: 3x täglich 5 Globuli
Müdigkeit Arnica D12 Dosis: 3x täglich 5 Globuli
Kopfweh, Schwindel, Konzentrationsschwäche Lycopodium D12 Dosis: 3xtäglich 5 Globuli
Deprimiernde Stresssituation Sepia D12 Dosis: 3 x täglich 5 Globuli
Stress der starken Appetit auf Süßes auslöst Lycopodium D12 Dosis: 3x täglich 5 Globuli
Schmerzende Rückenmuskulatur Sulfur D12 Dosis: 1x täglich 5 Globuli
LINK:
DHU

Rätsel des Tages

Das Aufeinandertreffen von zwei "Buchstaben" legt unwiderruflich das Geschlecht der befruchteten Eizelle fest: Das Y-Chromosom in der Kombination XY ist der "Männermacher", während das Paar XX den Embryo zum weiblichen Organismus heranreifen lässt. Wie groß ist das Y-Chromosom im Vergleich zu seinem X-Pendant?

kleiner
größer
gleich groß.
VIEL SPAß beim Raten!



Das Ergebnis: Morgen zum Nachlesen

Rätsel des Tages

Das Aufeinandertreffen von zwei "Buchstaben" legt unwiderruflich das Geschlecht der befruchteten Eizelle fest: Das Y-Chromosom in der Kombination XY ist der "Männermacher", während das Paar XX den Embryo zum weiblichen Organismus heranreifen lässt. Wie groß ist das Y-Chromosom im Vergleich zu seinem X-Pendant?

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Herz und Gefäße im Embryonalstadium

Höhlen des Leibes
Zölom = intraembryonales Zölom erscheint Ende der dritten Woche zwischen der viszeralen Mesodermschicht ( liegt dem Entoderm an) und der parietalen Mesodermschicht ( liegt dem Ektoderm an).
Lateral steht Zölom mit der Chorionhöhle = extraembryonales Zölom in offener Verbindung .
Aus dem parietalem Mesoderm > Perikard, parietale Pleura, parietales Peritoneum.
Viszerales Mesoderm > Epikard , viszerale Pleura , viszerales Peritoneum.

Perikardhöhle: aus dem unpaaren kranialen Abschnitt des Zöloms. Mit kraniokaudaler Krümmung des Embryos verlagert sich die Perikardhöhle unter Vorderdarm. Perikardhöhle ist über Pericardioperitonealkanäle mit der Peritonealhöhle in Verbindung.

Pleurahöhlen:Lungenknospen wachsen in die Perikardioperitonealkanäle hinein - Kanäle werden zu Pleurahöhlen , schließen sich nach ventral und oben ( gegen die Perikardhöhle) durch die Pleuroperikardialmembranen und nach unten ( gegen die Leibeshöhle) durch Pleuroperitonealmembranen ab.

Zwerchfell:Entsteht aus dem Septum transversum , Peritonealmembranen und einer Leiste ( die von der Leibeswand abstammt und die Muskelanlagen des Zwerchfells enthält)

Peritonealhöhle :grenzt sich durch Verschluß der ventralen Bauchwand von der Chorionhöhle ab.
Dorsales Mesenterium : befestigt Magen - Darm - Kanal an der dorsalen Leibeswand und bildet den Zugangsweg für Gefäße und Nerven zum Darm.
Ventrales Mesenterium : vom Zwerchfell bis zum oberen Abschnitt des Duodenums.

Entwicklung des Herzens

Das Gefäßsystem entsteht Mitte der 3. Woche >> Ernährungsbedarf kann nicht mehr durch Diffusion gedeckt werden.
Kurz vor dem Auftreten der Somiten werden vom Entoderm im benachbarten viszeralen Mesoderm Angioblasten induziert.
Das angiogenetische Material breitet sich beiderseits des Embryos nach kranial aus und bildet schließlich einen hufeisenförmigen Plexus aus kleinen Gefäßen. Der vordere zentrale Abschnitt des Plexus ist die kardiogene Zone. Sie liegt am Boden der Zölomhöhle , die sich an dieser Stelle zur Perikardhöhle entwickelt. Die dorsalen Aorten entstehen aus angiogenetischem Material beiderseits von der Chorda und vereinigen sich später zur definitiven dorsalen Aorta.
Durch Pulsation im herzschlauch vereinigen sich die intraembryonalen Blutinseln zu durchgehenden Gefäßen.

Entwicklung und Lage des Herzschlauchs

Kardiogene Zone ursprünglich zentral vor der Prächordalplatte und der Neuralplatte. Mit dem Neuralrohrschluß und der Ausbildung der Gehirnbläschen wächst das ZNS so stark nach kranial , das es sich über die kardiogene Zone hinwegschiebt. Durch Wachstum der Kopfanlage und die kraniale Abfaltung des Embryos wird die Prächordalplatte ( die spätere Rachenmembran = Buccopharyngealmembran) nach vorne verlagert , während Herz und Perikardhöhle im Thorax zu liegen kommen.
Bei der lateralen Abfaltung des Embryos verschmelzen die Endothelrohre in den Schenkeln des hufeisenförmigen kardiogenen Bezirkes miteinander. Gleichzeitig verlängert sich die Herzanlage - bildet die spätere Ausflußbahn und die Anlage der Ventrikel.
Herzanlage wird zum Herzschlauch , der das an seinem kaudalen Ende zusammenfließende venöse Blut durch den ersten Aortenbogen in die dorsale Aorta pumpt.
Herzschlauch wölbt sich mehr und mehr in die Perikardhöhle vor - zunächst ist der Schlauch in der Perikardhöhle an einem dorsalen Mesokard aus mesodermalem Gewebe aufgehängt ( es gibt kein ventrales Mesokard). In der weiteren Entwicklung verschwindet dorsales Mesokard > Sinus transversus entsteht - verbindet Einfluß - und Ausflußbahn.
Das Mesoderm , das die Endokardschläuche umgibt , bildet das Myokard.
Myokard scheidet eine Hyaluronsäurereiche extrazelluläre Matrix aus = Herzgallerte, die sich zwischen Myokard und Endothelschlauch einschiebt.
Epikard wird von Mesothelzellen gebildet.

Herzschlauch besteht aus drei Schichten

Endokard innere Endothelauskleidung des Herzens
Myokard Muskelschicht
Epikard viszerales Perikard - bedeckt den Herzschlauch außen

Bildung der Herzschleife : Herzschlauch verlängert sich am 23. Tag - kranialer Abschnitt krümmt sich schwach ventral , kaudal und nach rechts , kaudaler Abschnitt nach dorsokranial und links ---- Herzschleife entsteht ( ist am 28 . Tag abgeschlossen) . Während die Herzschleife gebildet wird kommt es zu lokalen Erweiterungen des Herzschlauchs.
Vorhofabschnitt bildet ein einheitliches Atrium und wird in die Perikardhöhle miteinbezogen.
Übergang zwischen Vorhofabschnitt und Ventrikelanlage bleibt eng - wird zum Atrioventrikularkanal .
Aus dem proximalen Abschnitt des Bulbus cordis entsteht der trabekuläre Teil des rechten Ventrikels.
Der mittlere Teil des Bulbus , Truncus arteriosus , wird zur Wurzel der aufsteigenden Aorta und der A. pulmonalis. Grenze zwischen der Anlage des linken Ventrikels und dem Bulbus cordis ( später rechter Ventrikel) ist als Sulcus bulboventricularis sichtbar - innen Foramen interventriculare primum .
Nach Ausbildung der Herzschleife entstehen in dem bisher glattwandigen Herzschlauch in zwei deutlich abgegrenzten Zonen direkt vor und hinter dem Foramen interventriculare primitive Trabekel.
Der mit Trabekeln versehene embryonale Ventrikel wird zum primitiven linken Ventrikel . Das trabekuläre proximale Drittel des Bulbus cordis ist der primitive rechte Ventrikel.

Entwicklung des Sinus venosus
in der 4. Woche erhält der Sinus venosus venöses Blut auch aus dem rechten und linken Sinushorn. In jedes Horn münden drei große Venen ein :
Dottervene
Nabelvene
Stamm der Kardinalvenen
Mit der Obliteration der rechten Nabelvene und der linken Dottervene in der 5. Woche verliert das Sinushorn an Bedeutung - wenn sich schließlich der linke Stamm der Kardinalvene in der 10. Woche zurückbildet , bleiben vom linken Sinushorn nur mehr die Vena obliqua des linken Vorhofs und der Sinuscoronarius zurück. Durch den Shunt des Blutstroms von links nach rechts vergrößern sich das rechte Sinushorn und die rechten Venen beträchtlich.
Das rechte Sinushorn bildet nun die einzige Verbindung zwischen dem ursprünglichen Sinus venosus und dem Vorhofabschnitt. Es wird in den rechten Vorhof einbezogen und bildet den glatten Venenwandabschnitt des rechten Vorhofs.
Die Einmündung des Sinus in den Vorhof wird von einer rechten und linken Venenklappe eingerahmt. Dorsokranial verschmelzen die Venenklappen zu einer Leiste , die als Septum spurium bezeichnet wird. Bei Einbeziehung des rechten Sinushorns in die Wand des Vorhofs verschmelzen die linke Venenklappe und das Septum spurium jedoch mit dem sich entwickelnden Vorhofseptum.
Der obere Abschnitt der rechten Veneklappe verschwindet. Aus dem unteren Abschnitt entstehen zwei Gebilde , die Klappe der V . cava. inf. Und die Klappe des Sinus coronarius . Die Crista terminalis bildet die Grenze zwischen dem ursprünglichen trabekulären Teil des rechten Vorhofs und dem glatten Wandabschnitt , der aus dem rechten Sinushorn hervorgegangen ist.

Entwicklung der Herzsepten

Die Herzscheidewände entwickeln sich zwischen dem 27 . und 37. Entwicklungstag. In diesem Zeitraum nimmt die Länge des Embryos von 5mm auf etwa 16 - 17 mm zu.
Zwei Gewebskissen = Endokardkissen können als Leisten oder Wülste aufeinander zuwachsen bis sie miteinander verschmelzen und dadurch einen Teil des Herzschlauchs in zwei getrennte Räume unterteilen. Die Gewebskissen entstehen durch Vermehrung des Mesenchyms unter dem Endothel - Septum kann auch aus einem einzelnen Wulst entstehen.
Klinische Bezüge: Störung bei der Entwicklung der Endokardkissen - Schlüsselrolle für viele Herzfehlbildungen ( Septum - Defekte , Transposition großer Gefäße , Fallot - Tetralogie )
Neuralzellleisten sind an der Bildung der Endokardkissen im Conus - oder Truncusbereich beteiligt - Herzfehlbildungen sind oft kombiniert mit kraniofazialen Defekten )

Septumbildung im Vorhof

Das Septum primum wächst als sichelförmige Leiste vom Dach des Vorhofs herab und unterteilt den Vorhof, läßt jedoch eine Öffnung = das Ostium primum zwischen den beiden Seiten bestehen. Wenn das Ostium primum durch die Fusion des Septum primum mit dem Endokardkissen zuwächst, entsteht durch Zelluntergang im Ostium primum das Ostium secundum . Schließlich bildet sich das Septum secundum , das zwischen den Vorhöfen jedoch die Öffnung des Foramen ovale bestehen läßt. Wenn bei der Geburt der Druck im linken Vorhof ansteigt, werden die beiden Septen gegeneinander gedrückt und verschließen die Öffnung im Vorhofseptum.

Septumbildung im Atrioventrikularkanal

Der Atrioventrikularkanal ist von 4 Endokardkissen umgeben. Die Verschmelzung des oberen und des unteren Kissens unterteilt die Öffnung in ein rechtes und ein linkes Atrioventrikularostium. Die Endokardkissen wandeln sich bindegewebig um und werden zu den Mitralklappen auf der linken und zu den Trikuspidalklappen auf der rechten Seite. Die Persistenz eines ungeteilten Atrioventrikularkanals und Fehler bei der Unterteilung des Kanals sind häufige Defekte.

Unterteilung des Atrioventrikularkanals: Der Atrioventrikularkanal ist der eng gebliebene Teil des Herzschlauches zwischen dem Vorhof - und dem Kammerabschnitt. Bei der Ausbildung der Herzschleife wird er mit derEinflußbahn nach dorsal- kranial verlagert und liegt dann in einer etwas nach vorne geneigten Frontalebene hinter und über dem Ventrikelabschnitt. Am Ende der 4. Woche entwickelt sich ein oberes und ein unteres Endokardkissen im Atrioventrikularkanal. Der Kanal öffnet sich zunächst nur in den primitiven linken Ventrikel, ist vom Bulbus cordis durch die Bulboventrikularfalte getrennt. Während der Unterteilung des Atrioventrikularkanals muß sich die Spitze der Bulboventrikularfalte zurückbilden, damit der Blutstrom aus den Vorhöfen auch direkt in den primitiven rechten Ventrikel ( proximaler Abschnitt des Bulbus cordis) gelangen kann.
Gegen Ende der 5. Woche reicht der hintere Ausläufer der Falte gerade bis zur Mitte der Ansatzfläche des oberen Endokardkissens und ragt weniger vor als im vorhergehenden Stadium . Da sich der Atrioventrikularkanal gleichzeitig nach rechts ausweitet , besitzt der aus dem Vorhofbereich eintretende Blutstrom einen direkten Zugang zum primitiven linken und rechten Ventrikel.



Zusätzlich zum oberen/unteren Endokardkissen treten am rechten und linken Rand des Kanals laterale Atrioventrikularkissen auf . Oberes und unteres Kissen wölben sich inzwischen weiter in das Lumen vor , verschmelzen miteinander und führen gegen Ende der 5. Woche zu einer vollständigen Unterteilung des Kanals in ein rechtes und ein linkes Ostium.


Atrioventrikularklappen :
Ist der Kanal in ein rechtes und linkes Ostium unterteilt ( durch Verschmelzung der Endokardkissen) , kommt es zu lokalisierten Mesenchymproliferationen um jedes Ostium herum. Anschließend werden diese Mesenchympolster auf der Ventrikelseite ausgehöhlt - neugebildete Klappen sind nur noch durch Muskelstränge mit der Ventrikelwand verbunden - Muskelgewebe in den Strängen degeneriert dann auf der Ventrikelseite der Klappen - wird durch dichtes Bindegewebe ersetzt.
Klappen bestehen dann aus von Endokard überzogenem Bindegewebe - sind nur durch die Chordae tendineae über die aus verdickten Trabekeln bestehenden Papillarmuskeln in der Ventrikelwand befestigt. Im linken Ostium atrioventrikulare bilden sich so 2 Klappensegel - Bikuspidal oder Mitralklappe und auf der rechten Seite drei Klappensegel (Trikuspidalklappe) aus.

Klinische Bezüge:
Vorhofseptumdefekte - angeboren 6,4 : 10000 Geburten. Mädchen doppelt sooft betroffen wie Buben.
Ostium-secundum-Defekt große Öffnung zwischen rechtem und linkem Vorhof ; Ursache : übermäßige Resorption des Septum primum oder unzureichende Entwicklung des Septum secundum.
Cor triloculare biventriculare keine Septenbildung im Vorhof
vorzeitiger Schluß des Foramen ovale vor der Geburt - massive Hypertrophie des rechten Vorhofs und der rechten Kammer - Unterentwicklung des linken Herzens - letal !!!
persitierender Atrioventrikularkanal wenn die Endokardkissen nicht richtig miteinander verschmelzen
Ostium primum Defekt Endokardpolster im Atrioventrikularkanal verschmelzen nur teilweise.
Trikuspidalatresie rechtes Ostium atrioventriculare wird entweder nicht angelegt oder Trikuspidalklappen verschmelzen miteinander.

Septumbildung in den Ventrikeln
Septum interventriculare besteht aus einem dicken muskulären und einem dünnen membranösen Abschnitt . Das membranöse Septum entsteht aus dem unteren Endokardkissen im Atrioventrikularkanal , dem rechten und dem linken Conuswulst. Häufig verschmelzen die drei Komponenten miteinander - offenes Foramen interventrikulare bleibt bestehen.

Septumbildung im Bulbus
Bulbus gliedert sich in
· Truncus (Truncus aortae, Truncus pulmonalis)

· Conus (Ausflußbahn der Aorta und des Truncus pulmonalis)
· trabekulärer Abschnitt des rechten Ventrikels

Truncusregion wird von dem spiraligen Septum aorticopulmonale in die beiden Hauptarterien unterteilt.
Die Conuswülste unterteilen die Außflußbahn von Aorta und Arteria pulmonalis und verschließen zusammen mit Gewebe des unteren Endokardkissens das Foramen interventriculare. Viele Fehlbildungen wie die Transposition der großen Gefäße und die Pulmonalatresie kommen durch fehlerhafte Unterteilung der Conus-Truncus -Region zustande. Dabei können Neuralzellleisten beteiligt sein , die zur Bildung der Truncuswülste beitragen.

Klinische Bezüge:
VSD - Ventrikelseptumdefekte : im membranösen Abschnitt des Ventrikelseptums sind die häufigsten angeborenen Herzfehlbildungen 12: 10000 Geburten.
z.B. Falott- Tetralogie : 1. Pulmonalstenose 2. Ventrikelseptumdefekt 3. Reitende Aorta 4. Hypertrophie des rechten Ventrikels
persistierender Truncus arteriosus : wenn Conus -Truncus Leisten nicht miteinander verschmelzen.
Transposition der großen Gefäße : wenn Conus - Truncus - Septum sich nicht spiralig windet, sondern gerade herunterwächst.
Pulmonal- oder Aortenklappenstenose : wenn Semilunarklappen teilweise miteinander verschmolzen sind
Aortenklappenatresie : wenn die Semilunarklappen der Aorta vollständig verschmolzen sind

Entwicklung der Arterien

Aortenbögen :
Mit der Entwicklung der Schlundbögen ( 4, 5 Woche ) enthält jeder Schlundbogen seine eigene Arterie.
Die Schlundbogenarterien = Aortenbögen . Entspringen aus der Aotenwurzel ( distaler Abschnitt des Truncus arteriosus ). Aortenbögen verlaufen durch das Mesenchym der Schlundbögen und münden in die rechte und linke dorsale Aorta ein.
Im Bereich der Aortenbögen bleiben die paarigen dorsalen Aorten erhalten, während sie weiter kaudal zur absteigenden Aorta verschmelzen. Die Schlundbögen entwickeln sich von kranial nach kaudal fortschreitend. Sie sind nicht alle gleichzeitig vorhanden. Die Aortenwurzel gibt für jeden sich neu bildenden Bogen einen Ast ab , sodaß schließlich insgesamt 5 Aortenbogenpaare gebildet werden ( der 5. Bogen bildet sich gar nicht oder nur unvollständig aus ). In der weiteren Entwicklung werden die Aortenbögen stark abgewandelt. Ein Teil der Aortenbögen bildet sich vollständig zurück.
Der Truncus arteriosus wird durch das Septum aorticopulmonale unterteilt, sodaß in der Ausflußbahn des Herzens die ventrale Aorta und die Arteria pulmonalis entstehen.
Aus der aufsteigenden ventralen Aorta geht dann nach rechts der Truncus brachiocephalicus und nach links der Aortenbogen ab.

Am 27. Tag ist der 1. Aortenbogen bereits größtenteils verschwunden. Ein kleiner Abschnitt ist noch vorhanden und kann als A. maxillaris bezeichnet werden. Der 2.Bogen verschwindet ebenfalls bald. Die zurückbleibenden Abschnitte dieses Bogens bilden die A.hyoidea und A. stapedia .
Der 3. Bogen ist gut ausgebildet . Der 4. und 5. Bogen entstehen gerade.Obwohl der 6. Bogen noch nicht vollständig ist , besitzt er bereits in der primitiven A. pulmonalis einen Hauptast.
Am 29. Tag sind die ersten beiden Aortenbögen verschwunden. Der 3. , 4. und 6. Bogen sind gut ausgebildet.
Die Aortenwurzel ( Truncus arteriosus ) hat sich geteilt, sodaß die beiden 6. Bögen jetzt in den Truncus pulmonalis übergehen. In der weiteren Entwicklung verliert das Aortenbogensystem seine ursprüngliche Symmetrie. Der definitive Gefäßverlauf läßt sich bereits erkennen.

Folgende Veränderungen finden statt :
· der 4. Aortenbogen bleibt auf beiden Seiten erhalten , entwickelt sich jedoch links anders als rechts. Auf der linken Seite bildet er zwischen der linken A. carotis communis und der linken A. subclavia einen Teil des Aortenbogens. Auf der rechten Seite entsteht aus ihm der proximale Abschnitt der A. subclavia dextra. Der distale Abschnitt der rechten subclavia geht aus einem Abschnitt der rechten dorsalen Aorta und der 7. Intersegmentalarterie hervor.
· der 5. Aortenbogen ist unvollständig entwickelt und nur vorrübergehend vorhanden
· Der 6. Aortenbogen wird auch als Pulmonalbogen bezeichnet. Er gibt einen wichtigen Ast ab , der auf die Lungenknospe zuwächst. Auf der rechten Seite wird aus dem proximalen Abschnitt des Bogens das proximale Segment der rechten Pulmonalarterie. Der distale Anteil dieses Bogens verliert seine verbindung zur dorsalen Aorta - bildet sich zurück. Auf der linken Seite bleibt der distale Abschnitt des Bogens als Ductus arteriosus während der Fetalzeit erhalten.

Weitere Veränderungen im System der Aortenbögen
Gleichzeitig mit den Veränderungen im System der Aortenbögen findet noch eine Reihe von anderen Umwandlungen statt:
1. dorsale Aorta zwischen 3. und 4. Aortenbogen = Ductus caroticus - obliteriert
2. die rechte dorsale Aorta verschwindet zwischen dem Abgang der rechten 7. Intersegmentalarterie und ihrer Einmündungsstelle in die linke dorsale Aorta
3. Bei der Entwicklung des Halses deszendiert das Herz aus seiner ursprünglich cervicalen Lage in die Thoraxhöhle. A. carotis und Truncus brachiocephalicus müssen deshalb bedeutend länger werden --- linke A. subclavia verlagert ihre Abgangsstelle aus der Aorta auf die Höhe der 7. Intersegmentalarterie immer weiter nach oben , bis sie in der Nähe der Abgangsstelle der A.carotis communis sinistra zu liegen kommt.
4. Es entsteht eine Seitendifferenz beim N. laryngeus recurrens - ursprünglich versorgen die Nerven beider Seiten als Äste des Vagus den 6. Schlundbogen.

Dottersack- und Nabelarterien
Die Dotterarterien sind ursprünglich eine Anzahl von paarig angelegten Gefäßen zur Versorgung des Dottersacks. Sie verschmelzen allmählich - bilden die Arterien im dorsalen Mesenterium des Darms. Beim Erwachsenen sind es der Truncus coeliacus und die A. mesenterica superior und inferior. Diese Gefäße versorgen die Anhangsorgane des Vorderdarms , Mitteldarms und Enddarms.
Die Nabelarterien sind ursprünglich paarig angelegte ventrale Äste der dorsalen Aorten. Verlaufen in Verbindung mit der Allantois zur Plazenta. Während der 4. Woche gewinnt dann jede Arterie sekundär Anschluß an einen dorsalen Ast der Aorta , die A. iliaca communis und verliert ihre Verbindung mit der Ursprungsstelle. Nach der Geburt bleiben die proximalen Abschnitte der Nabelarterien als A.iliaca interna und A.vesicalis superior erhalten - distale Abschnitte obliterieren und bilden beiderseits das Lig. umbilicale mediale.

Klinische Bezüge: Unter normalen Bedingungen schließt sich der Ductus arteriosus funktionell kurz nach der Geburt durch die Kontraktion seiner Wandmuskulatur - bildet das Ligamentum arteriosum. Ein offener Ductus arteriosus ( 8:10000 Geburten ) kann isoliert oder mit anderen Herzanomalien auftreten.
Aortenisthmusstenose = Coarctatio aortae Verengung der Aorta unterhalb des Ursprungs der linken A. subclavia. Verengung kann über oder unter der Einmündung des Ductus arteriosus gelegen sein - präductale oder postductale Form.
Abnormer Abgang der rechten A. subclavia A. subclavia dextra wird durch den distalen Anteil der rechten Aorta dorsalis und durch die 7.Intersegmentalarterie gebildet ( Schluckbeschwerden )
Doppelter Aortenbogen umfaßt als Gefäßring Trachea und Oesophagus ( Atem- und Schluckbeschwerden )
rechter Aortenbogen
unterbrochener Aortenbogen

Entwicklung der Venen
3 große Venenpaare in der 5. Woche vorhanden

· Dottervenen ( Vv vitellinae)
· Nabelvenen ( Vv umbilicales)
· Kardinalvenen (Vv cardinales)

Dottervenen :
Bevor die Dottervenen in den Sinus venosus eintreten, bilden sie einen Venenring um das Duodenum und die Leberanlage und durchströmen das Mesenchym des Septum transversum. Die auswachsenden Leberzellbälkchen sprossen in die Strombahn der Venen ein - Kapillarnetz aus Lebersinusoiden entsteht.
Mit der Rückbildung des linken Sinushorns fließt Blut der linken Seite nach rechts - Ausweitung der rechten Nabelvene - rechter Leber - Herz - Kanal bildet schließlich den posthepatischen Abschnitt der V. cava inferior. Der proximale Abschnitt der linken Dottervene obliteriert - aus den Anastomosen um das Duodenum entsteht ein einziges Gefäß , die V. portae. Die V. mesenterica superior , die Blut aus den primitiven Darmschlingen ableitet, stammt vom distalen Abschnitt der rechten Dottervene ab. ( distaler Abschnitt der linken Dottervene bildet sich vollständig zurück).

Nabelvenen
laufen zunächst auf beiden Seiten an der Leberanlage vorbei. Nehmen bald Verbindung zu den Lebersinusoiden auf. Der proximale Abschnitt beider Nabelvenen und die rechte Nabelvene bilden sich zurück >>> nur die linke Nabelvene befördert das Blut aus der Plazenta zur Leber. Mit der Verstärkung des Plazentakreislaufs entsteht eine direkte Verbindung zwischen der linken Nabelvene und des rechten Herz - Leber - Kanals ---Ductus venosus. Nach der Geburt obliteriert die Nabelvene und der Ductus venosus - bilden das Lig. teres hepatis und das Lig. venosum .

Kardinalvenen aus ihnen gehen die obere und die untere V.cava hervor

Vordere Kardinalvenen ( Vv. cardinales anterior - kranial )
Hintere Kardinalvenen ( Vv. cardinales posteriores)

Die vordere und hintere Kardinalvene einer seite vereinigen sich miteinander kurz bevor sie in das Herz eintreten und bilden die kurze V.cardinalis communis ( Ductus Cuvieri) . Diese mündet in das rechte bzw linke Sinushorn ein ( dicht neben den Nabelvenen).
Zwischen der fünften und der siebenten Woche bilden sich zusätzliche Venensysteme heraus

1. Subkardinalvenen ( Drainage der Urnieren )
2. Suprakardinalvenen ( Blut aus Interkostalvenen)
3. Sakrokardinalvenen
Bei der Entwicklung des V. cava - Systemstreten in diesen Venensystemen charakteristische Queranastomosen auf , die das Blut von links auf die rechte Seite herüberführen.

Anastomose zwischen den vorderen Kardinalvenen
wird zur linken V. brachiocephalica. Sie führt das Blut aus dem Kopf und dem Arm der linken Seite auf die rechte Seite herüber. Der Endabschnitt der linken hinteren Kardinalvene mündet nun in die linke V. brachiocephalica und bleibt als kleines Gefäß in Form der linken oberen Interkostalvene erhalten. Das Gefäß führt Blut aus dem zweiten und dritten Interkostalraum.
Die V. cava superior entsteht rechts aus dem Stamm der Kardinalvenen und aus dem proximalen Abschnitt der vorderen Kardinalvene.

Anastomose zwischen den Subkardinalvenen
wird zur linken Nierenvene. Anschließend bildet sich die linke Subkardinalvene zurück. Nur ihr distaler Abschnitt bleibt als linke Gonadenvene erhalten. Die rechte Subkardinalvene wird damit zum Hauptabfluß und entwickelt sich zum renalen Segment der V. cava inferior.

Anastomose zwischen den Sakrokardinalvenen
wird zur linken V. iliaca communis . Die rechte Sakrokardinalvene bildet damit den unteren Abschnitt der V. cava inferior ( sakrokardinales Segment )
Das renale Segment der V. cava inferior geht in den Leberabschnitt der V. cava über , der aus der rechten Dottervene stammt. Damit ist die Ausbildung der V. cava inferior abgeschlossen. Sie besteht nun aus einem hepatischen , einem renalen und einem sakrokardinalen Segment.

Durch die obliteration der unteren Kardinalvenen im Bereich des Herzens gewinnen die Suprakardinalvenen an Bedeutung. Die 4. bis 11. Interkostalvenen entleeren sich in die rechte Suprakardinalvene , die nun zusammen mit einem Abschnitt der hinteren Kardinalvene zur V. azygos wird.
Auf der linken Seite münden die Interkostalvenen in die linke Suprakardinalvene ein. Zwischen den beiden Suprakardinalvenen entwickelt sich eine Queranastomose , so daß die linke Suprakardinalvene sich in die V. azygos entleert und damit zur V. hemiazygos wird.

Klinische Bezüge : Abweichungen sind relativ häufig
Doppelte V. cava inferior
Fehlende V. cava inferior
Linke V. cava superior
Doppelte V. cava superior

Fetaler Kreislauf und Umstellung bei der Geburt

Vor der Geburt erreicht das sauerstoffbeladene Blut aus der Plazenta ( 80 % Sättigung ) den fetus über die Nabelvene.
Im Bereich der Leber fließt der Hauptteil dieses Blutes durch den Ductus venosus direkt in die V. cava inferior und passiert damit im Kurzschluß die Leber. Ein kleiner Teil erreicht die Lebersinusoide und vermischt sich hier mit Blut aus dem Pfortaderkreislauf.
Ein Sphinktermechanismus im Ductus venosus in der Nähe der Einmündungsstelle der Nabelvene reguliert den Zufluß von Nabelschnurblut durch die Lebersinusoide. Sphinkter schließt sich , wenn infolge einer Uteruskontraktion der venöse Rückfluß zu stark ist.

Nach kurzem Verlauf in der V. cava inferior tritt das Blut in den rechten Vorhof ein. Hier wird es durch die Klappe der V. cava inferior gegen das Foramen ovale geleitet >> Hauptblutstrom gelangt direkt in linken Vorhof.
Ein kleiner Teil wird durch die Crista dividens ( unterer Rand des Septum secundum) daran gehindert > bleibt im rechten Vorhof. Mischt sich hier mir sauerstoffarmem Blut ( das aus der Kopfregion , Armen - über V. cava superior zurückfließt ).
Vom linken Vorhof gelangt der Hauptblutstrom in den linken Ventrikel ( geringe Beimischung von sauerstoffarmem Blut aus den Lungenanlagen) und in die Aorta ascendens ( Coronararterien und Carotiden sind die ersten Äste der Aorta ascendens - Herzmuskulatur und Gehirn werden mit Sauerstoff versorgt).
Das sauerstoffarme Blut aus V. cava superior fließt durch den rechten Ventrikel in den Truncus pulmonalis. Widerstand der Lungenarterien ist hoch - Hauptmenge dieses Blutes gelangt durch den Ductus arteriosus direkt in die Aorta descendens , wo es sich mit Blut der proximalen Aorta vermischt --- Blut fließt durch die Nabelarterien zur Plazenta ( 58 % Sättigung). Sauerstoffgehalt vermindert sich auf dem Weg von Plazenta zu den Organen durch Vermischung mit sauerstoffarmem Blut :
· in der Leber durch Vermischung mit einer kleinen Blutmenge, die aus dem Pfortadersystem zurückfließt
· in der V.cava inferior die sauerstoffarmes Blut aus den unteren Extremitäten , Becken und Niere führt
· im rechten Vorhof durch Zufuhr von venösem Blut aus der oberen Extremität und Kopf
· Vermischung mit Blut aus den Lungen
· an der Eintrittsstelle des Ductus arteriosus in die Aorta descendens.

Umstellung bei der Geburt
durch die Unterbrechung des Blutzuflusses aus der Plazenta und durch Beginn der Lungenatmung. Durch Kompression des Brustkorbs bei Geburt wird die Amnionflüssigkeit im Bronchialbaum durch Luft ersetzt - Atmung setzt plötzlich ein . Ductus arteriosus schließt sich gleichzeitig - steigende Blutmenge fließt durch die Lunge - Druck im linken Vorhof wird erhöht - Druck im rechten Vorhof fällt ab.
Septum primum wird an Septum secundum angepreßt - Foramen ovale wird geschlossen.

Verschluß der Nabelarterien durch Kontraktion der glatten Muskulatur der Gefäßwände - durch thermische und mechanische Reize und veränderte Sauerstoffspannung.
Arterien schließen sich gleich nach der Geburt , Obliteration dauert 2 - 3 Monate - Lig. umbilicale mediale (ehemalig distaler Anteil der Nabelarterie)entsteht ; proximale Anteile bleiben als Aa. vesicales superiores durchgängig.

Verschluß der Nabelvene und des Ductus venosus kurz nach dem Verschluß der Nabelarterie.( Blut aus Plazenta kann noch einige Zeit nach der Geburt zum Neugeborenen) Nach der Obliteration bildet die Nabelvene das Lig. teres hepatis im unteren Rand des Lig. falciforme .
Ductus venosus bildet das Lig. venosum.

Verschluß des Ductus arteriosus durch Kontraktion seiner Wandmuskulatur tritt sofort nach der Geburt ein . Der Mediator ist Bradykinin - wird bei Belüftung der Lungen gebildet. Während der ersten Tage nach der Geburt ist ein Links-rechts Shunt nicht ungewöhnlich . Vollständige Obliteration nach 1-3 Monaten - Lig. arteriosum entsteht.

Verschluß des Foramen ovale durch Druckerhöhung im linken Vorhof bei gleichzeitiger Druckverminderung rechts. Mit dem ersten Atemzug wird das Septum primum gegen das Septum secundum gepreßt - Verschluß in den ersten Lebenstagen noch reversibel - durch Schreien wird Rechts - links- shunt verursacht - zyanotische Perioden !
Septen verschmelzen durch das dauernde Aneinanderpressen innerhalb eines Jahres miteinander. (Bei circa 25 % Sondendurchgängigkeit des Foramen ovale - in diesen Fällen kommt es nie zu einem vollkommenen anatomischen Verschluß)

NEU, NEW, NOUVEAU

http://medicalweblog.spaces.live.com ist mein zusätzlicher Blog.
Ich schreibe parallel.
Wer auf dem neuesten Stand sein möchte, liest abwechselnd.

120 Tage

120 Tage
Regelmäßig müssen sich die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) in der Milz einer strengen Funktionsprüfung unterziehen: Sind die flachen, runden Scheiben steif und unflexibel oder überaltert, so werden sie aus dem Blut herausgefiltert. Ungefähr 120 Tage zirkuliert eine rote Blutzelle im menschlichen Körper, bevor sie "altersschwach" von den Makrophagen (Fresszellen ein wesentlicher bestandteil des Immunsystems - Erregungszerstörer) verdaut wird. In diesem Zeitraum hat sie den Kreislauf von ihrer Sauerstofftankstelle, der Lunge, zu den Empfängerzellen im Gewebe und wieder zurück ca. 70.000 Mal zurückgelegt. Für diese Aufgabe war sie optimal ausgestattet: Rote Blutkörperchen sind voll gestopft mit einem knäuelartig aussehenden eisenhaltigen Protein, dem Hämoglobin der rote Blutbarbstoff - das AbbauProdukt ist Bilirubin), das Sauerstoffmoleküle an sich binden und wieder loslassen kann.

Rätselfrage

Wieviele Tage zirkuliert eine rote Blutzelle im menschlichen Körper?
* 365 Tage
* 2- 3 Tage
* 120 Tage

11
Jul
2006

Schichten des Herzens

Schichten(von innen nach außen)

Herzinnenhaut - Endokard
Herzmuskel - Myokard
Herzbeutel - Endokard


Endokard = kleidet die inneren Herzhöhlen aus. Überzug aus Endothel(einschichtiges Plattenepithelgewebe) von innen zum Herzmuskel hin, sowie von netzförmig angeordnetem feinfaserigem kollagenem Bindegewebe, elastischen Fasern u. einzelnen glatten Muskelzellen(Myokard) umgeben sind. Endothel bildet ebenso die Herzklappen die frei von Blutgefäßen sind. Das Endothel wird vom vorbeiströmenden Blut ernährt. Bei einer Entzündung der Innenhaut, sind oft Schäden an den Herzklappen nicht auszuschließen.
Durch seine glatte Oberfläche verhindert das Endokard, dass das Blut an der Herzwand festklebt und Gerinnsel bildet. Außerdem macht die die glatte Oberfläche den Blutfluss gleichmäßiger und die Arbeit des Herzens effizienter. Schon kleine Unebenheiten, z.B. nach einer Entzündung (Endokarditis), stören den Blutfluss und können zur Einschränkung der Herzleistung führen.

Myokard (lat:Myocardium) - bildet den größten Teil der Wand des Herzens. Die Herzmuskulatur wird außen vom Epicard und innen von der Endokard umgeben.
Der Herzmuskel leistet die eigentliche Pumparbeit des Herzens.
Das Herzmuskelgewebe ist ein Gewebe zwischen glatte und Skelettmuskulatur, besteht aus quergestreiften Muskelfasern, ähnelt also der Skelettmuskulatur.
Die Kammer der rechten Herzhälfte hat eine Wanddicke von ungefähr 0,5 cm, da sie das Blut in die Lungen transportiert.
Die Kammer der linken Herzhälfte hat eine Wanddichte von 1,0 cm, da das Blut von hier in den ganzen Körper gepumpt werden muss.
Der Herzmuskel passt sich an. Im Alter bildet sich die Herzmuskelmasse zurück, wenn sie wenige beansprucht wird. Sie atrophiert, indem sich die Herzmuskelzellen verkleinern.

Die Muskelmasse hypertrophiert, indem sich die einzelnen Muskelzellen vergrößern, wenn der Muskel zu sehr beansprucht wird( Sportler).
Das normale Gewicht des herzens beträgt ca. 300g. Überschreitet das Gewicht des Herzens die 500g Grenze, sind die Herzkranzgefäße nicht mehr richtig versorgt und nicht mehr in der lage das vergrößerte Herz zu versorgen.
Es kommt zur Herzhyperplasie(Zunahme der Zellzahl)
Herzdilatation(Erweiterung der Herzinnenräume)
Herzinsuffizienz(ungenügende Leistung des Herzens)

Pericard
Der Herzbeutel oder das Perikard (lat. Pericardium) ist ein bindegewebiger Sack, der das Herz umgibt und dem Herzen durch eine schmale Gleitschicht freie Bewegungsmöglichkeit gibt. Er enthält als Gleitmittel eine geringe Menge Liquor pericardii (Blut Serum).
Die innere Schicht = viszerales Blatt(Epikard) ist mit dem Myokard verwachsen
Die äußere Schicht = parietales Blatt(Perikard)

Im Bereich der Eintrittstellen der großen Gefäße in das Herz bilden die beiden Blätter eine Umschlagfalte und gehen ineinander über.
Die beiden Blätter bestehen aus elastischem und kollagenem Bindegewebe, das einen Überzug von Epithelgewebe besitzt.

Zwischen dem parietalem und dem visceralen Blatt befindet sich der Gleitspalt, der etwas Flüssigkeit enthält und die Blätter gleitfähig macht.
Die Beweglichkeit des Herzens bei der Pumparbeit wird erleichtert. Des weiteren schützt der Herzbeutel(Perikard) das Herz vor Erzündungen, die von den Nachbarorganen übergreifen, geschützt und bewahrt es vor Überdehnung.

Das parietale Blatt ist mit dem Sehnenzentrum des Zwerchsfell und teilweise mit dem Brustfell verwachsen. Dadurch wird die Lage des herzens im Medastinum stabilisiert.

4
Jul
2006

Das Herz

Topographie
Volumen:Faustgroß

Gewicht:250-300 Gramm

Schlagfrequenz:60-80 Schläge/min. d.h.:bei jedem Herzschlag werden 80ml. Blut ausgeworfen

Herz und Herzbeutel(Perikard)liegen im unteren Mediastinum.Zur Lagebestimmung wird von der Längsachse ausgegangen die von der Herzspitze bis zur äussersten Begrenzung des rechten Vorhofs reicht und beim gesunden Erwachsenen ca. 15 cm lang ist.Die Lagebeziehungen des Herzens sind aus der Embryologie ableitbar in der das Herz einen Descensus(Senkung) und einige Drehungen durchmacht.

Das Herz liegt,bezogen auf die Medianebene,zu 2/3 in der linken und zu 1/3 in der rechten Körperhälfte,retrosternal.Die Herzachse verläuft in Situ schräg,da sie mit allen drei Ebenen(Transversal-,Longitudinal-undSagittalebene) des Körpers jeweils einen Winkel von 45° bildet.Deswegen liegt die Herzbasis(Basis cordis) nach rechts oben hinten unddie Herzspitze(Apex cordis)erreicht die vordere Brustwand,liegt also nach links vorne unten.Die Herzbasis ist dabei das Gebiet der Vorhöfe und der grossen Gefäßstämme, deren Anfangsstücke noch im Pericarium(Herzbeutel)liegen.

Vorhöfe und Herzkammern werden äußerlich durch den Sulcus coronarius(Kranz-Furche)getrennt und die beiden Kammern durch zwei Intraventrikularfurchen,Sulcus Interventricularis anterior und posterior abgegrenzt.

Die inneren Trennungen sind:-

Bei den Vorhöfen das Septum interatriale
Bei den Kammern das Septum interventrikulare
Da das Herz etwas um seine Längsachse gedreht ist liegen der rechte Vorhof und die rechte Kammer nicht rechts,sondern vorne rechts hinten.Der linke Vorhof und die linke Kammer liegen nicht links,sondern hinten links.Der linke Vorhof reicht am weitesten nach dorsal bis zur Bifurcatio Tracheae(Gabelung der Luftröhre) und zum Oesophagus
In Richtung Apex cordis befindet sich der Magen der bei starker Befüllung das Herz nach oben drängen und somit die Tätigkeit beeinflussen kann. Man spricht dann vom Roemheld-Symptomen-Komplex.

Am Herzen selbst werden drei Flächen unterschieden:

-Facies Diaphragmatica ist dem Zwerchfell
-Facies Sternocostalis der Brustwand und die
-Facies Pulmonalis den Lungen zugewandt


ist ein mehrfach gekammerter Hohlmuskel mit Pumpfunktion (2 Vorhöfe, 2 Kammern) und liegt im Medastinum zwischen den Lungenflügeln, hinter
dem Sternum und dem Thymus(nach vorne) die Speiseröhre, die asteigende Aorta und die untere Hohlvene(nach hinten), das Zwerchfell(Diaphragma)nach unten ) dem die rechte Herzkammer aufliegt.

Aufgabe:
Pumpt das Blut durch den gesamten Körper. Es kann im Normalfall seine Pumpleistung bei Bedarf (z. B. körperliche Arbeit) vervielfachen.
Das Blut fließt vom Herzen in die Arterien(Schlagadern), in die kleinen Arteriolen, dann in die Kapillaren(Haargefäße), in denen der eigentliche Sauerstoffaustausch erfolgt. Um in beiden Kreisläufen gleichzeitig Blut fließen zu lassen, ist das Herz in zwei Kammern (Ventrikel) und jeweils zwei Ventile(Kerzklappen) aufgeteilt. Durch eine Herzscheidewand werden das "rechte" und "linke" Herz voneinander getrennt.


Zurück fließt das Blut in die kleinen Venolen, in die Venen, weiter in die obere und untere Hohlvene zurück zum Herzen.
Die rechte Herzhälfte versorgt den kleinen Kreislauf:
Das "rechte" Herz pumpt also das Blut durch die Lunge, dort wird es mit Sauerstoff angereichert und strömt in den linken Vorhof. Der große Kreislauf wird von der linken Herzhälfte angetrieben: Diese pumpt das sauerstoffreiche Blut über die Hauptschlagader (Aorta) in den großen Körperkreislauf und zurück zum rechten Vorhof.



Das Herz von vorne
herz1
Legende:

1. rechter Vorhof(atrium dextrum)
2. rechte Herzkammer(Ventriculus dexter)
3. linker Vorhof(atrium sinistrum)
4. linke Herzkammer(ventriculus sinnister)
5. Arm-Kopf-Schlagaderstamm(truncus brachiocephalicus)
6. Obere Hohlvene(vena cava superior)
7. Herzbeutel(pericardium)
8. rechte Herzkranzschlagader(arteria coronaria dextra)
9. gemeinsame Halsschlagader(arteria carotis communis)
10. Schlüsselbeinschlagader(arteria subclavia)
11. Aortenbogen(arcus aortae)
12. Stamm der Lungenschlagader(truncus pulmonalis)
13. linke Herzschlagader( arterai coronia sinistra)
14. Herzspitze(Apex cordis)
16. rechte Lungenschlagader(arterai pulmonalis dextra)
17. rechtes herzohr (auricula dextra)
18. Botallo-Band( ligamentum arteriosum)
19. Linke Lungenschlagader( arteria pulmonalis sinistra)
20. große Herzvene(vena cardiaca magna)
21. linke Herzschlagader( arteria coronaria sinistra)
22. Ausflussbahn der rechten Herzkammer(conus arteriosus)
23. Fettgewebe( textus adiposus)
Der Lungenkreislauf
herzklappen_kreislauf

Résumé - Rheumatische Erkrankungen

Ursachen rheumatischer Erkrankungen
Weichteilrheumatismus
Rheumatisches Fieber
Chronische Polyarthritis
Morbus Bechterew
Lupus erythematodes (LE)
Sklerodermie

Résumé - Erkrankungen der Wirbelsäule

Bandscheibenvorfall
Morbus Scheuermann

Résumé - Erkrankungen der Wirbelsäule

Wirbelgleiten(Spondylolyse)
ist meist in Folge einer Spaltbildung im Bereich der Wirbelbögen, aber auch degenerativ, tumorös, traumatisch bedingt, entzündlich zur Auflösung oder zur Lösung des Zusammenhaltszweier Wirbel gekommen - Wirbelgleiten

Résumé - Erkrankungen der Wirbelsäule

Spondylose
ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelkörper und Zwischenwirbelscheiben. (Randwülste, Eerhebungen, Zacken)

Résumé - Erkrankungen der Wirbelsäule

die häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule:
  • Osteochondritis intervertebralis
  • Spondylose(Spondylosis deformans)
  • Spondylolylose
  • Wirbelgleiten(Spondylolisthelis)
  • Bandscheibenprotursion
  • Bandscheibenvorfall
  • Lumbago(Hexenschuss)
  • Morbus Scheuermann(Osteochondritis deformans juvenilis Adoleszentenkyphose)

Résumé Bewegungsapparat -Arthrose

Was geht bei Arthrose im Gelenk vor sich?
Der Gelenkknorpel wird dünner, bis zum völligen Abrieb.
Symptome:
  • Spannungsgefühl und Steifheit des Gelenkes.
  • Spannungsschmerz
  • Dauerschmerz
  • Bewegungseinschränkung
  • Beschwerden bei Wetterwechsel, Kälte, Nässe, Überbeanspruchung
Therapie zur Linderung:
  • Enzyme, durchblutungsfördernde Salben, Gelatinpräparate, Fango, Bewegungstherapien
Wirbelsäulenabschnitte mit Arthrose.
LWS und bei Frauen auch HWS
Wie heißen die Knorpelknochen-Wucherungen an den Fingerendgelenken?
  • Heberden-Knötchen -Knorpelknochenwucherungen
  • Bouchard -Knötchen -Fingermittelgelenke
  • Rhizarthrose - Daumenwurzelgelenk

Résumé Bewegungsapparat - Dupuytren-Kontraktur

Dupuytren-Kontraktur
  • Beugestellung der Finger(Kontraktur) wobei Zeige- und Mittelfinger betroffen sind
  • beide Hände sind bei der Erkrankung betroffen
  • Verdickung der Palmaneurose(dreieckige Bindegewebsplatte) unter der haut der Hohlhand.
  • Zwischen den Beugesehnen wuchern Faszien und es entstehen derbe Knoten und Stränge.
  • die Finger versteifen in den Grund- und Mittelgelenken
Die Erkrankung tritt bei Berufsgruppen auf die überwiegend mit vibrierenden Greifwerkzeugen arbeiten
  1. ist eine Begleiterscheinung der Leberzyrrhose, Daibetes mellitus und Epilepsie
Links:
Morbus Dupuytren
Fibromatose der Palmarfaszie
Patienteninfo

Résumé Bewegungsapparat - Sudeck-Syndrom

Sudeck-Syndrom - Sudeck Dystrophie
  • eine in drei Stadien aufretende Weichteil- und Knochenveränderungen
.
  • tritt häufig bei Frauen nach Knochenbrüchen vor allem der Hand und des Unterarms
  • neurovegetative Regulationsstörungen liegen dann zugrunde, die zu Durchblutungstörungen und Stoffwechselstörungen führen.
Sudeck I - Weichteilschwellung mit örtlicher Temperaturerhöhung, Gelenkschwellung, Schmerz. (röntgenologisch nicht nachweisbar)

Sudeck II (Stadium der Dystrophie) - die Schmerzen nehmen ab, mangelhafte Versorgung der Weichteile und der Knochen,derbes Weichteil und Gelenkkapselödem, Nagelwuchsstörungen, Zyanose, Glanzhaut. Im Röntgen ist eine feinfleckige entkalkung nachweisbar.


Sudeck III (Stadium der Atrophie) - das Ödem bildet sich zurück, die Haut und die betroffenen Muskeln athrophieren schmerzlos nund das Gelenk versteift. Eine diffuse Entkalkung ist auf dem Röntgenbild sichtbar.

Therapie:

Ruhigstellung, Enzymtherapie. Im Stadium III Krankengxmnastik, Eisenbehandlung
Links
Sudeck-Dystrophie
Morbus Sudeck
Sudeck Therapie

13
Jun
2006

Résumé der Bewegungsapparat

Karpaltunnelsyndrom(Medianuskompressionssyndrom)
  • tritt bei Frauen zwischen dem 40 und 50 Lebensjahr auf
    Oft aber auch in der Schwangerschaft(Änderung des Wasserhaushaltes)
  • entstehen durch Stoffwechselablagerungen, Ödeme, durch Deformationsheilung nach Brüchen
  • Durch entzündliche Veränderungen im Karpaltunnel werden die Blutgefäße und der Mittelarmnerv gequetscht
Links:
Karpaltunnelsyndrom
Patienteninfo
Carpaltunnelsyndrom

Résumé der Bewegungsapparat

Epicondylitis (Tennis- bzw Golfspielerellenbogen)
  • Condylus - Gelenkknorren
  • Epicondyllus - Knochenvorsprung
  • Epicondylitis - übermäßige Beanspruchung der Sehne(Zug).
  • Entzündung an der Außenseite des Ellenbogens = Tennisarm
  • Entzündung an der Innenseite des Ellenbogens = Golfspielerellenbogen

Résumé der Bewegungsapparat

Schleimbeutelentzündung (Bursitis)
  • entsteht durch Dauerreize und Überbeanspruchung einer bestimmten Körperstelle
  • Bursa praepatellaris - Entzündung des Schleimbeutels der Knieschiebe
  • Bursa olecrani - Schleimbeutel zwischen Spitze des Ellenbogens und der Haut
  • Bursa subacrominalis - Schleimbeutel zwischen Deltamuskel und der Schultergelenkkapsel
Links:
Bursitis Olecrani

Schleimbeutel Therapie

Résumé der Bewegungsapparat

Prädilektionsstellen für Überbeine - Überbein(Ganglion)
  • - bilden sich an der Streckseite des Handgelenkes, in der Kniekehle und am Fußrücken
  • können von den Gelenkkapseln oder von den Sehnenscheiden ausgehen
  • es bilden sich Kapselgeschwülste(Degenerationszysten) mit einer gelblichen Flüssigkeit gefüllt, anfangs von weicher, später von harter Konsistenz
Diagnose und Therapie
  • ein Ganglion verschwindet oft von selbst
  • die Flüssigkeit schmerzhafter Ganglien kann abgesaugt werden.
  • ein altes verhärtetes Ganglion muss differentialdiagnostisch von einem maligne Knochentumor abgegrenzt werden
Links:
Therapie bei Ganglien

Ganglion
Arthrose Therapie

27
Mrz
2006

Résumé Der Bewegungsapparat

In welchen Knochen siedeln sich Knochenmethastasen bevorzugt an? Erkennungsmerkmale(Symptome)
- primäre Knochentumore sind selten
- sie können but- oder bösartig sein

Knochen(Osteosakrom, Osteom)
Knorpel(Chondrom, Chondrosakrom)
Knochenmark (Plasmozytom)


Häufig siedeln sich Methastasen in der Wirbelsäule an. Auch in das Skelett kann der Tomor methastasieren. ( häufig bei Brustdrüsen-, Prostata-, Bronchial-, Nieren-, und Schilddrüsenkrebs)

Symptome
ziehende Schmerzen im betroffenen Knochen
- im weiteren Verlauf kommt es zu Frakturen und Spontanfrakturen, was im Bereich des Rückenmarks zu neurologischen Ausfällen bis hin zur Querschnittslähmung führen kann.
Knochenbildende Methastasen üben Druck auf austretende Nerven, was ebenfalls zu neurologischen Ausfällen führt

Tendovaginitis - Folge einer Überanstrengung der Sehnen
- betroffen sind oft die Sehnenscheiden des Unterarms oder des Unterschenkels
Therapie: Ruhigstellung und antientzündliche Behandlung

8
Feb
2006

Résumé Der Bewegungsapparat

Erkrankungen der Muskeln, Knochen und besonderen Hilfsvorrichtungen
Muskelzerrung
- kommt duch eine Überdehnung des Muskels, bei der auch meist einige Muskeln reißen.
- Fasern des Muskelansatzes und der Sehne können beschädigt werden

Muskelriss
kommt durch eine extreme Muskelanspannung, somit ist der Muskel völlig funktionsuntüchtig

Zerrung eines Gelenkes -durch plötzliche indirekte Gewalteinwirkung auf das Gelenk, wobei es zu einer Dehnung der Ein-bzw. Abriss der Haltebänder des Gelenkes kommt
Die Erstversorgung erfolgt duch Hochlagerung der Extremität, kalte Umschläge, anlegen nvon einem Kompressionsverband

Verrenkung eines Gelenkes(Luxation)
- der Gelenkkopf springt aus der Pfanne, wobei die Bänder der Gelenkkapsel ist völlig oder teilweise zerrissen.
Benachbarte Gefäße, Nerven, Sehnen und Muskeln können beschädigt oder zerrissen sein. Erkennbar durch D,eformierung im Bereich des verletzten Gelenkes, durch Schmerzen, durch Schwellung.
Die Einrenkung darf nur ein Arzt vornehmen.

Frakturzeichen
sichere Zeichen:
- sichtbare Knochenteile
- Fehlstellung
- abnorme Beweglichkeit
- Reibegeräusch
unsichere Zeichen:
- Schwellung
- Hämatom
- Schmerzen
- eingeschränkte oder aufgehobene Funktion
Erstversorgung: erfolgt durch Schienung des Bruches

6
Feb
2006

Résumé Der Bewegungsapparat

Skelettmuskulatur
Ursprung - die Befestigung, die der Körpermitte am nähesten liegt
Ansatz - die entgegengesetzte Stelle, die von der Körpermitte weiter entfernt ist.
Muskelbauch - Hauptanteil des Muskels
Endstücke - Sehnen

Agonist(Spieler) - sind Muskeln die eine Primärbewegung verursachen
Antagonist(Gegenspieler) des Agonisten - entspannt den angespannten Muskel
Synergist(Mitspieler) des Agonisten und Antagonisten - unterstützende Funktion
Neutralisierende Muskeln wirken unerwünschten Bewegungen entgegen


Muskeln des Kopfes
vier Kaumuskeln bewegen das Kiefergelenk
der Schläfenmuskel(musculus temporalis)
der eigentliche Kaumuskel(musculus masseter)
ider innere und äußere Flügelmusel(Musculua pterygoideus medialis et lateralis)
Musculus medialis dient der Mahlbewegung
Musculus lateralis dient dem Kaudruck

Mimische Muskulatur
- unterscheidet sich in einigen wichtigen Punkten von der übrigen Skelettmuskulatur:
- sie liegt im Unterhautfettgewebe
- bewegt die Haut(nicht die Knochen)
- ist ringförmig(zirkulär) um die Körperöffnungen(Gesicht, Nase, Mund) angeordnet.

Muskeln des Halses
- Platysma er spannt die Haut und verbindet die Haut des Gesichts vom Kinnbis zum Mundwinkel mit der oberen Brusthaut in der Region des Schlüsselbeins.
- Kopfwender(musculus sternocleidomastoideus) verbindet den Schädel mit dem Schlüssel- und Brustbein
- Der Trapezius(musculus trapezius) entspringt mittels der dünnen Sehne am Hinterhauptbein und an der Dornfortsätzen der Hals- und Brustwirbel. Mit absteigenden, queren und aufsteigenden Bündeln läuft er zum Schultergürtel. Er setzt an Schlüsselbein, Schulterhöhe und Schgulterblattgräte an. Er verläuft im Nacken und in der oberen Hälfte des Rückens. Im Zusammenhang mit anderen Muskeln bewegt er das Schulterblatt und das Schlüsselbein

Muskeln des Rumpfes
- der breite Rückenmuskel(musculus latissimus dorsi) bedeckt den unteren Teil des Rückens
- entspringt an den unteren Brustwirbel, an den Lendenwirbeln, den Kreuzbeinwirbeln, und am Darmbeinkamm. Sein Ansatz liegt auf einem kleinen Muskelhöcker des Oberarmknochens- Ist wichtig für die bewegung des Armes im Schultergelenk.

Der Große Brustmuskel(musculus pectoralis major) bedeckt den größten Teil der Vorderfläche des Brustkorbes.
Zwischenrippenmuskeln (Mm. intercostales)
- äußere(externi)
- innere (interni)

Muskeln von Schulter, Arm und Hand
der Deltamuskel (musculus deltoineus)bedeckt die Schulter
Der zweiköpfige Oberarmmuskel(Musculus biceps, brachii) - Bizeps
der dreiköpfige Oberarmmuskel(musculus triceps, brachii) = Trizeps(Armstrecker, Antagonist des Bizeps)

Muskeln des Bauchbereiches
- gerader Bauchmuskle(musculus rectus abdominis)
- äußerer schräger Bauchmuskel(musculus obliquus externus abdominis)
- innerer schräger bauchmuskel(musculus obliquus internus abdominis)
- querer Bauchmuskel(musculus transversus abdominis)
- weiße Linie (linea alba) entsteht durch eine Verflechtung der Aponeurosen der seitlichen Bauchmuskulatur in der Mediallinie der Bauchwand. Sie erstreckt sich vom Schwertfortsatz des Brustbeines bis zur Symphyse. Ist an der Hautoberfläche als Rinne zu sehen.

Muskeln des Gesäßes
- dem große(musculus gluteus maximus) Gesäßmuskel
- dem mittleren (musculus gluteus medius) Gesäßmuskel
- dem kleinen(musculus gleuteus minimus) Gesäßmuskel

Muskeln des Ober- und Unterschenkels
vierköpfige Schenkelstrecker(musculsu quadriceps femoris)
An der Rückseite des Oberschenkelanzieher(musculus adductor magnus) befinden sich der zweiköpfige, der halbsehnige und der halbmembranöse Oberschenkelmuskel(musculus biceps femoris, semitendinosus, semimenbranosus)
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